Sechs Mitglieder der Muslimbrüder in Ägypten erschossen

Sicherheitskräfte haben in Ägypten bei einer Razzia sechs Mitglieder der dort verbotenen Muslimbrüderschaft erschossen. Die sechs seien bei einem Schusswechsel in ihrem Versteck südlich von Kairo getötet worden, teilte das Innenministerium am Dienstag mit.

Sie hätten in nächster Zeit eine Reihe von „Terroreinsätzen“ geplant. In den vergangenen Tagen hatte das Ministerium bereits erklärt, dass bei mehreren Razzien insgesamt zehn Mitglieder der Terrorgruppe Hasm getötet worden seien, die Verbindungen zur Muslimbrüderschaft haben.

Seit dem Sturz des islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi im Jahr 2013 kommt es in Ägypten vermehrt zu Terroranschlägen. Zu diesen bekannte sich vor allem der ägyptische Ableger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), der besonders im Norden der Sinai-Halbinsel aktiv ist. Auch die Terrorgruppe Hasm ist in Ägypten aktiv. Nach Einschätzung der Regierung war sie unter anderem für einen Anschlag im Stadtzentrum Kairos verantwortlich, bei dem Anfang August 20 Menschen getötet und 47 weitere verletzt wurden.

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