Tausende Euro: Grazerin (19) fand Geldtasche von Wiesn-Kellner am Bahnhof

Der Oberösterreicher war offenbar nach Feierabend in der U-Bahn eingeschlafen – dann war sein Geldbeutel weg. Wie der allerdings in das Schließfach am Hauptbahnhof geraten konnte, bleibt ihm ein Rätsel.

So fand die 19-Jährige die prallgefüllte Geldbörse des Wiesnkellners in einem offenen Schließfach am Hauptbahnhof.
© Bundespolizeiinspektion München

München – Eine junge Frau (19) aus Graz hat in einem Schließfach am Münchner Hauptbahnhof eine Geldbörse mit mehr als 3700 Euro Bargeld gefunden – wie sich herausstellte, gehörte sie einem Oberösterreicher (37) , der auf dem Oktoberfest als Kellner arbeitet. Wie die Geldtasche allerdings in das Schließfach kam, konnte sich der junge Mann nicht erklären.

Er sei nach Schichtende noch „kurz einen Absacker trinken gewesen“ und dann in der U-Bahn eingeschlafen, teilte er der Polizei mit.

Die 19-Jährige wollte ihr eigenes Gepäck verstauen, als sie das Portemonnaie in dem unverschlossenen Schließfach entdeckte. Da sich darin nicht nur 3756 Euro in bar, sondern auch Verzehrgutscheine und ein Abrechnungsbeleg mit Namenshinweis befanden, war der Besitzer rasch ausfindig gemacht.

Der ehrlichen Finderin ist es nun zu verdanken, dass der 37-Jährige die restliche Wiesn-Zeit nicht umsonst arbeiten muss: Er hätte die verlorene Summe nämlich sonst aus eigener Tasche erstatten müssen. (TT.com)

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