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Pause für Krampusse in Reutte: Tuifl sagen Lauf auf Behördendruck ab

Reuttes Megatuifllauf mit 800 Teilnehmern wird nach Vorfällen im vergangenen Jahr heuer ausgesetzt. Obmann Scheiring hofft auf einen milden Strafenkatalog.

Zu viele behördenanhängige Vorfälle hat es beim vergangenen Tuifllauf in Reutte gegeben. Nun wird eine Nachdenkpause eingelegt. (Symbolfoto)
© Tuiflverein Reutte

Von Helmut Mittermayr

Reutte –Heute wird Oberteufel Johann Scheiring auf der Bezirkshauptmannschaft Reutte den Canossagang antreten. Der Obmann des Reuttener Tuiflvereins wird erfahren, was der letztjährige Tuiflumzug gekostet hat. Gemeint ist nicht eine Einnahmen/Ausgaben-Aufrechnung von Litern Alkoholika, die Tausende trinkfeste Besucher und 800 aktive Tuifl in sich hineingeschüttet haben, gegen Zeltgebühr und Wareneinsatz – gemeint ist die Strafe gegen den Verein, die erstmals in Zahlen gegossen wird. Denn die unzähligen Übertretungen nach dem Veranstaltungsgesetz, die am 1. Dezember 2018 in Reutte passierten, hatten ein behördliches Nachspiel. Die Bescheidauflagen der Marktgemeinde Reutte wurden zigfach gebrochen.

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