„Wolf!“: Wo sich der Spaß aufhört

Der Wolf geht um. Und mit dem Wolf die Angst. Obwohl, die Angst war schon vorher da. Und mit der Angst kann man spielen. Man kann sie fütter...

Sven Kaschte als fabulierfreudiges Schaf im Wolfspelz.
© Plaisiranstalt

Der Wolf geht um. Und mit dem Wolf die Angst. Obwohl, die Angst war schon vorher da. Und mit der Angst kann man spielen. Man kann sie füttern. Um gewählt zu werden. Oder aus Spaß. Wenn man „Wolf!" schreit, obwohl gar keiner da ist, zum Beispiel. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Aber was kann man heutzutage noch glauben? Der Grat zwischen Fakt und Fake ist schmal. Raoul Biltgens Stück „Wolf!" thematisiert drängende Fragen. Als Koproduktion der Wiener Plaisieranstalt und von Theater Praesent ist es derzeit in Innsbruck zu sehen.

Der tolle Sven Kaschte spielt einen an Äsop orientierten Fabulierer. Dieser Äsop treibt online Späße. Und führt vor, wo sich der Spaß aufhört. Lustig ist das von Paola Aguilera inszenierte Kinderstück (ab 8 Jahren) auch für Erwachsene. Und lehrreich ist es allemal. (jole)


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