Österreichische Zelle von mexikanischem Drogenkartell ausgehoben

Neun Verdächtige sollen im großen Stil Suchtmittel über das Darknet bestellt und mit Kryptowährung bezahlt haben. Mehrere Kilo Drogen wurden sichergestellt. 41 Subdealer wurden ausgeforscht und angezeigt.

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Wien, Mexiko-Stadt – Österreichischen Ermittlern ist die Zerschlagung der österreichischen Zelle eines mexikanischen Drogenkartells gelungen. Neun Verdächtige in Wien und in Graz wurden festgenommen, acht Männer und eine Frau, berichtete die Polizei am Donnerstag. Die Mitglieder der Bande sollen im großen Stil von Juli 2018 bis September 2019 Suchtmittel über das Darknet bestellt und mit Kryptowährung bezahlt haben.

Die Ermittler stellten mehrere Kilo Drogen – vor allem Methamphetamine, aber auch Heroin sowie Amphetamine – sicher, die hauptsächlich in Mexiko, aber auch in den Niederlanden erworben wurden. Kopf der Bande ist ein 35-jähriger Wiener, der den Erlös über ein mit einem gefälschten Ausweis eröffnetes Konto einzahlte. 41 Subdealer aus ganz Österreich wurden ausgeforscht und angezeigt.

An den Ermittlungen waren das Landeskriminalamt Wien (Außenstelle Süd), das Suchtmittelbüro des Bundeskriminalamtes, das Stadtpolizeikommando Graz, die Zollfahndung Wien sowie der Postausforschungsdienst beteiligt. Die Behörden in Mexiko sowie in den USA wurden durch das Bundeskriminalamt informiert. (APA)

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