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Bürger wehren sich: „Koatlackn ist ohne Baustopp verloren“

St. Nikolaus ist Innsbrucks ältester Stadtteil. Bürger kämpfen um den Erhalt des besonderen Charmes. Die Zeit drängt.

In der Riedgasse wird viel gebaut.
© Thomas Boehm / TT

Von Alexandra Plank

Das Scheiberhaus ist vorbildlich restauriert.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Im Sandwirt, einem der letzten Gasthäuser in der Koatlackn, gibt es ein Abbild des Rundgemäldes. „Das hat ein Gast gemalt, ein anderer den Holzkasten gemacht“, erzählt Wirtin Kathrin Weisser. Sie schenkt Eierlikör ein. Die Tradition will es, dass täglich ein Geburtstagskind begossen wird – global betrachtet. „Gestern hatten Michael Douglas und Zeta-Jones Geburtstag, das müssen wir nachholen“, sagt ein Stammgast. So kommen er und die Wirtin heute auf je zwei Stamperln. Aktivist Wolfgang Burtscher erklärt, dass die Bürgerinitiative zur Rettung des Stadtteils eng mit den Wirtsleuten zusammenarbeitet. Kürzlich gab es ein Fest, die Verpflegung übernahm der Sandwirt. „St. Nikolaus ist wie ein Dorf, es darf sich nicht alles im Vereinsheim abspielen.“

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