Weißhaidinger schaffte es als Zwölfter ins Diskus-WM-Finale

Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger hat bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Doha (Katar) als Zwölfter der Qualifikation gerade noch den Einzug in das Finale am Montag geschafft (20.15 Uhr MESZ). Der Oberösterreicher hatte in Gruppe A 63,31 m weit geworden und war damit Sechster. In Gruppe B gab es anschließend nur sechs Athleten, die besser waren.

Die Bestweite erzielte der schwedische Topfavorit Daniel Stahl mit 67,88 m. Weißhaidinger musste die Quali mit einem Ersatz-Diskus bestreiten, da sein bewährtes Gerät, mit dem er im Vorjahr EM-Bronze errungen hatte und heuer Zweiter der Diamond League geworden war, abgelehnt worden war. Laut ihm sei das auch anderen Athleten in Doha passiert.

„Mein Diskus lag nicht auf und den Ersatzdiskus werfe ich eigentlich nie. Ich habe ihn im Wettkampf noch nie verwendet. Das fühlt sich natürlich anders an“, sagte Weißhaidinger, der erst beim Einwerfen erfahren hatte, dass sein Stamm-Diskus nicht aufliegt und den Ärger darüber rasch beiseiteschieben musste. Er blieb zuversichtlich, dass sich die Finalqualifikation ausgeht. Gegen die Ablehnung des Diskus werde man Protest einlegen.

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