Zahl der Toten nach Erdbeben in Indonesien auf 30 gestiegen

Nach einem heftigen Erdbeben im Osten Indonesiens ist die Zahl der Toten auf 30 gestiegen. Unter den Todesopfern seien auch drei kleine Kinder, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Sonntag mit. Mehr als 150 weitere Menschen wurden demnach verletzt. Mindestens 25.000 Menschen sind obdachlos, weil ihre Häuser beschädigt oder zerstört wurden.

Der Erdstoß der Stärke 6,5 hatte am Donnerstag die entlegene Inselgruppe der Molukken im Osten Indonesiens erschüttert. In der Provinzhauptstadt Ambon rannten Menschen in Panik auf die Straßen. Hunderte Häuser, Bürogebäude, Schulen und andere öffentliche Gebäude wurden beschädigt. Die Behörden haben für die Betroffenen Zelte als Notunterkünfte aufgestellt. Das Beben löste auch Erdrutsche aus, bei denen mindestens eines der Opfer verschüttet wurde.

In Indonesien ereignen sich immer wieder Erdbeben. Der asiatische Inselstaat liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Dort stoßen tektonische Platten aufeinander, sodass es hier besonders oft Erdbeben und Vulkanausbrüche gibt. Im September 2018 waren bei einem Beben der Stärke 7,5 und einem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 2.200 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 2.000 weitere gelten noch als vermisst.

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