Zu schnell und unachtsam: Heuer bisher 315 Verkehrstote in Österreich

Zwei Verkehrstote mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres sind heuer in Österreich bereits zu beklagen. Am meisten Menschen starben auf Niederösterreichs Straßen.

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Im Gleinalmtunnel in der Steiermark starben im Sommer zwei Fahrzeuginsassen bei einem Unfall.
© APA/FF ÜBELBACH-MARKT

Wien – Seit Jahresanfang sind in Österreich laut vorläufigen Daten des Innenministeriums 315 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet worden. Die Zahl der Todesopfer ist um zwei niedriger als die endgültige Unfallbilanz in den ersten neun Monaten des Vorjahres, hieß es in einer Aussendung des VCÖ.

In drei Bundesländern ist die Zahl der tödlichen Unfälle gestiegen. In Oberösterreich waren demnach 71 Verkehrstote zu beklagen, um fünf mehr als nach endgültigen Zahlen in den ersten neun Monaten 2018. In Salzburg stieg die Zahl der Verkehrstoten von 23 auf 25. Im Burgenland hat sich die Zahl der Verkehrstoten von acht auf 25 verdreifacht. Die wenigsten Verkehrstoten gab es mit neun in Wien, die meisten in Niederösterreich mit 73.

Die Hauptursachen der tödlichen Unfälle waren zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit. Der VCÖ forderte ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz, die Aufnahme von Handy am Steuer ins Vormerksystem und niedrigere Tempolimits. (APA)

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