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Dicke Luft in SPÖ nach Wahl: „Es gibt intensiven Gesprächsbedarf“

In der SPÖ steht der Kessel unter Druck: Gestern wurden Schwachstellen analysiert. Auch Parteichef Dornauer war Thema. Unter den Bürgermeistern rumort es ebenfalls.

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Nach sieben Monate an der Parteispitze steckt auch die Tiroler SPÖ tief in der Krise. Die Kritik an Georg Dornauer nimmt deshalb zu.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck –So schwach hat die SPÖ bei einer Wahl in Tirol seit 1945 noch nie abgeschnitten: Nur noch 13,03 Prozent (-7,8 Prozentpunkte) landesweit, in Innsbruck verloren die Sozialdemokraten am Sonntag gar 11,4 Prozentpunkte. Die bundesweiten Gründe sind das eine, gestern im Parteivorstand ging es aber um hausgemachte Probleme. Und da sorgte Parteichef Georg Dornauer seit seinem Amtsantritt im März für einige Turbulenzen. Dazu kam Montag noch seine Erklärung, warum die SPÖ bzw. Parteichefin Pamela Rendi-Wagner es nicht geschafft habe, FPÖ-Sympathisanten zurückzugewinnen. Weil der klassische FP-Wähler keine Frau mit Doppelnamen wähle.


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