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Nach Bundesparteivorstand: Orts- und Bezirkschefs der SPÖ sind auf 180

Der Protest wegen der Bestellung von Christian Deutsch zum SPÖ-Manager wird immer größer. Das sei „das falsche Signal“ nach der Wahlschlappe.

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Die Wahl von Christian Deutsch zum Parteigeschäftsführer wird immer heftiger kritisiert.
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Von Karin Leitner

Wien –In der SPÖ gärt es gewaltig. „Unsere Leute an der Basis sind empört. Viele Orts- und Bezirkschefs sind auf 180“, sagt der oberösterreichische SPÖ-Geschäftsführer Georg Brockmeyer im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung. Wegen der Aussage von Parteichefin Pamela Rendi-Wagner am Wahlabend („Die Richtung stimmt“), noch mehr wegen einer Personalentscheidung zürnten sie. Das tun auch Funktionäre in den anderen Bundesländern. Thomas Drozda hat ja vergangenen Montagvormittag wissen lassen, dass er als Parteigeschäftsführer geht; ein paar Stunden später wurde die Nachfolge geregelt. Christian Deutsch, der als Wahlkampfleiter das schlechteste Nationalratswahlresultat in der Geschichte der Sozialdemokraten zu verantworten hat, managt fortan die SPÖ. Brockmeyer, der Wahlkampfleiter der SPD Niedersachsen und Kommunikationschef der Bundes-SPÖ war, kritisiert das in einem Newsletter an die Landesgenossen. Der TT liegt dieser vor.


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