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Alte Mülldeponie und neue Gleise in Langkampfen „sind Umweltsünden“

In Langkampfen kommt eine jahrzehntealte Mülldeponie zum Vorschein. Anrainer bezeichnen die ÖBB-Pläne als nächsten Frevel gegen die Natur.

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Für Gottfried Schwaiger (r.) und Sohn Thomas (im Bild mit Hofhund Aron) steht fest: Die Bahn soll auf den nördlichen ÖBB-Gründen gebaut werden, nicht – wie geplant – auf den satten Wiesen der Landwirte.
© Hrdina

Von Jasmine Hrdina

Langkampfen –Das Prinzip „Aus den Augen – aus dem Sinn“ funktioniert in den meisten Fällen nur eine Weile lang gut. Irgendwann bahnt sich das Problem seinen Weg zurück an die Oberfläche. Das gilt auch für Mülldeponien, wie man sie bis vor einem halben Jahrhundert auch noch in Tirol handhabte. Dass es seinerzeit Usus und damit legitim war, gemischte Abfälle einfach irgendwo abzulagern, den Bereich zuzuschütten und abzuwarten, bis die Natur ihr Stück Land wieder zurückeroberte, macht den Anblick, der sich seit dem Frühjahr in Langkampfen offenbart, nicht weniger schockierend.


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