Bundesliga

WSG-„Rennpferd“ Walch scharrt mit den Hufen

Trafen beim 2:2 in Wolfsberg für die WSG: Dedic (l.) und Walch.
© gepa

Vor dem Gastspiel der WSG Tirol am Samstag bei der Admira zeigt sich der Inzinger Clemens Walch auch selbstkritisch.

Von Tobias Waidhofer

Wattens –Thomas Silberberger ist bekannt für launige Vergleiche. Gestern lief der WSG-Tirol-Trainer in diesem Zusammenhang wieder einmal zur Höchstform auf. Angesprochen auf Edel-Routinier Clemens Walch meinte der 46-Jährige: „Der Clemi ist wie ein teures Rennpferd, das man erst loslässt, wenn das Rennen beginnt.“

Was den eigenen Körper betrifft, kann dem 32-Jährigen durchaus eine gewisse Sensibilität attestiert werden. Immer wieder zwickt es. Zeit seiner Karriere folgten Verletzungen dem „Walchi“ auf Schritt und Tritt, so wie es aktuell sein Goldendoodle „Filou“ bei Spaziergängen in Mils tut.

„Wenn er fit ist, gehört er zu den Top-Bundesliga-Spielern“, betont Silberberger einmal mehr. Eine These, die vom ehemaligen Deutschland-Legionär mit seinem 20. Bundesliga-Treffer zum 2:2 in Wolfsberg neues Futter erhielt – und zwar in der ungewohnten Joker-Rolle. „Ich nehme diese Aufgabe an“, sagt der Inzinger, der aber andere Ansprüche an sich selbst hat: „Ich will mehr und besser spielen. Ich darf nicht nur eine Aktion haben, sondern es müssen mehrere sein.“

Gut möglich, dass der zweifache Saisontorschütze auch am Samstag (17 Uhr, live Sky)bei der Admira von der Bank kommt. „Ich bin variabel einsetzbar, das weiß der Trainer. Ich sehe aber natürlich auch, dass Kelvin (Yeboah, Anm.) gut drauf ist.“

Fehlen werden beim Spiel in der Südstadt Benni Pranter (Muskelfaserriss) und Ione Cabrera, der am Mittwoch in Schwaz an der Schulter operiert wurde und sechs Wochen Sportverbot aufgebrummt bekam. Ein Ausfall, der auch eine Chance für Sandro Neurauter darstellt. Der Diplompfleger hatte ja schon beim Cup-Triumph über die Austria zu überzeugen gewusst. „Mir ist überhaupt nicht bange“, meinte der Coach.

Bereits heute rollt der Bus nach Lindabrunn – am Abend werden Manager Stefan Köck und Videoanalyst Sebastian Ungerank Cup-Gegner Gleisdorf unter die Lupe nehmen.

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