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Jüdisches Leben in Tirol: „Ich für mich hab‘ keine Angst“

Günter Lieder, Präsident der israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, über Antisemitismus und probate Mittel gegen steigenden Hass.

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Günter Lieder, Präsident der israelitischen Kultusgemeinde, in der Synagoge in der Sillgasse.
© Thomas Böhm

Von Benedikt Mair

Innsbruck –Mit drei Freunden steht ein 21-Jähriger am 9. September früh morgens vor einem Berliner Nachtclub, unterhält sich mit ihnen auf Hebräisch. Ein unbeteiligter Mann hört das, geht auf ihn zu und boxt ihm ins Gesicht. Die Polizei vermutet, wie mehrere deutsche Medie­n berichten, ein antisemitisches Motiv hinte­r der Tat. So wie immer häufiger in jüngerer Vergangenheit. Nicht nur in der deutschen Hauptstadt häufen sich solche Delikte. Warschau, München, Paris waren seit Jahresbeginn Schauplatz juden­feindlicher An- und Übergriffe.


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