Plus

Schulen und Sport machen gegen Lutsch-Nikotin mobil

Wegen seiner aufputschenden Wirkung konsumieren immer mehr Menschen Snus. Schulen und Sportvereine gehen gegen die Modedroge in die Offensive.

  • Artikel
  • Diskussion
Das Oral-Nikotin in Lutschsäckchen ist ohne Tabak in den Trafiken erhältlich.
© iStockphoto

Von Beate Troger

Innsbruck — Der Kick riecht nicht und raucht nicht und ist in aller Munde. Im wahrsten Sinne des Wortes. Immer mehr Jugendliche schieben sich kleine Nikotinsäckchen hinter die Lippe. Vor allem unter jungen Sportlern erfreuen sich die Beutel großer Beliebtheit. Anders als der original schwedische Snus enthalten die offiziell hierzulande erhältlichen Lutschbeutelchen keinen Tabak. Doch das hochdosierte Nikotin putscht auf, fördert die Konzentration und soll so leistungs­steigernd wirken. In den Tiroler Schulen ist das Problem bekannt. „Bei uns gilt ein striktes Nikotin- und Alkoholverbot", sagt Arno Staudache­r, Direktor des Schigymnasiums Stams. Wer mit Nikotinbeutel in der Unterrichtszeit erwischt wird, bekommt eine Verwarnung.


Kommentieren


Schlagworte