Admiras „erster Schritt in die richtige Richtung“

  • Artikel
  • Diskussion

Fußball-Bundesliga-Schlusslicht Admira hat rechtzeitig vor der zweiten Länderspielpause erstmals drei Punkte eingefahren. Die Südstädter feierten am Samstagabend in der zehnten Runde einen verdienten 3:1-Heimsieg über Aufsteiger WSG Tirol. „Das war allerdings erst der erste Schritt in die richtige Richtung“, betonte Matchwinner Sinan Bakis, der zwei Tore selbst schoss und eines vorbereitete.

Der deutsch-türkische Legionär war so wie der Rest der Mannschaft und das Trainerteam um Klaus Schmidt, der Anfang September in der ersten Länderspielpause den freigestellten Reiner Geyer abgelöst hatte, sichtlich erleichtert. „Was wir heute geleistet haben, war für mich und natürlich für die Mannschaft extrem wichtig“, bekräftigte Bakis und richtete bereits den Blick auf das nächste Liga-Match am 19. Oktober in Altach: „Wir werden die Länderspielpause entsprechend nützen, um uns für die nächsten Aufgaben gut vorzubereiten.“

Schmidt hat die Hoffnung, dass sich sein Lazarett bis dahin etwas gelichtet haben wird und Kapitän Daniel Toth sowie Domink Starkl wieder mit von der Partie sind. „Aber es nützt nichts immer zu jammern. Wenn nicht so viele Verletzte gewesen wären, wäre ich nicht hier“, meinte der 51-jährige Steirer mit einem Augenzwinkern.

Bei den Gästen aus Tirol stand erneut Schlussmann Ferdinand Oswald im Mittelpunkt. Nachdem er seinem Club vor einer Woche beim Europa-League-Sensationsteam WAC mit mehreren Glanzparaden ein Remis (2:2) gerettet hatte, unterlief ihm diesmal beim Treffer zum 2:1 ein schwerer Patzer. „Das zweite Tor nehme ich auf meine Kappe. So etwas passiert halt leider. Vor einer Woche war ich der Hero, heute bin ich der Depp“, übte sich der 29-Jährige in Selbstkritik.

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.

Aber auch mit dem Rest der Mannschaft ging der Bayer hart ins Gericht. „Was unsere Leistung betrifft, hat heute nichts geklappt. Das war eigentlich zu wenig für die Bundesliga“, gab Oswald zu Protokoll. Sein Teamkollege Michael Svoboda fand ebenfalls klare Worte: „Uns hat heute die Aggressivität gefehlt. Nach vorne hatten wir keine Ideen. Und hinten haben wir billige Tore kassiert.“

Für Coach Thomas Silberberger kommt deshalb die Länderspielpause gerade recht. „Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen“, forderte Innenverteidiger Stefan Hager bereits mit Blick auf das Heimspiel am 20. Oktober gegen Hartberg.


Kommentieren