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Vilimsky: Höheres Gehalt für Philippa war „Straches Wunsch“

Die Gehaltserhöhung für dessen Frau habe Ex-FPÖ-Klubchef Heinz-Christian Strache begehrt, sagt FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. Er habe diesen abgesegnet. Einen Teil davon habe die Bundespartei refundiert.

Philippa und Heinz-Christian Strache.
© APA

Von Karin Leitner und Peter Nindler

Wien — Wie sehr die Spesen-Affäre der FPÖ zusetzt, hat sich auch bei der Ländle-Wahl gezeigt — 9,5 Prozentpunkte Verlust, nur 14 Prozent Zuspruch. Auch für die Ehefrau von Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache wird die Causa stetig unangenehmer. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Ex-Tierschutzbeauftragte der Blauen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet — wegen des Verdachts der Veruntreuung. Gegen ihren Gatten wird schon seit Ende September ermittelt — wegen des Vorhalts, private Rechnungen der Partei als Spesen verrechnet zu haben. Ebenfalls beschuldigt werden ein Ex-Sicherheitsmitarbeiter von Strache und seine einstige Büroleiterin. Sie sollen Privatausgaben über Scheinbelege der Partei verrechnet haben. Den Verdächtigen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Die Straches weisen die Vorwürfe zurück.

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