Sepp Forcher hört als TV-Moderator auf

Nach 200 Fernsehsendungen für „Klingendes Österreich" hat der beliebte Salzburger Fernseh-Star genug: Sepp Forcher setzt sich nun im Alter v...

Über 33 Jahre lang moderierte Sepp Forcher (Jg. 1930) die bundesweite Fernsehsendung „Klingendes Österreich“.
© imago/Rudolf Gigler

Nach 200 Fernsehsendungen für „Klingendes Österreich" hat der beliebte Salzburger Fernseh-Star genug: Sepp Forcher setzt sich nun im Alter von 88 Jahren zur Ruhe. Die Szenen für die 200. Sendung sind schon aufgenommen — unter anderem in Wien. Ausgestrahlt wird sie nächstes Jahr im Frühling.

Vor seiner Tätigkeit für Radio und Fernsehen, wohin er mehr durch Zufall kam, führte Forcher gemeinsam mit seiner Frau Helli verschiedene Berghütten und später den „Platzkeller" in Salzburg. Ihre Wirtstätigkeit beendete das Ehepaar, nachdem ihr Sohn Peter bei einem Unfall ums Leben kam. Diesen tragischen Einschnitt thematisiert Sepp Forcher auch immer wieder in Interviews und zeigt auch in seinen Büchern, wie er den Weg zurück ins Leben gefunden hat.

Forcher war ab 1986 Gastgeber beim „Klingenden Österreich". Damals stieg er neben seiner schon langjährigen Arbeit für Radio Salzburg in die bundesweite TV-Produktion ein und moderierte konsequent im Salzburger Dialekt. 33 Jahre später sind Wehmut oder Stolz nicht seine vor-rangigen Gefühle beim Abschied vom Fernsehen: „Es ist in erster Linie Zufriedenheit. Man weiß, was man getan hat, war etwas Gescheites. Die Leute haben eine Freude damit gehabt und haben sie auch heute noch. Und ich denke daran, dass die Sendungen im ORF noch lange wiederholt werden", sagte Forcher gegenüber dem ORF-Salzburg. (TT)

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