Tarrenz hat wieder eine Medizinerin

Seit geraumer Zeit stand fest, dass die Arztstelle in Tarrenz frei wird. Eine Allgemeinärztin wird die Gemeinde ab Dezember betreuen.

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Von Thomas Parth

Tarrenz –Bürgermeister Rudolf Köll freut sich darüber, dass trotz der Nähe zur Stadt Imst mit Dr. Maria Legat-Rath eine „Landärztin“ nach Tarrenz kommt: „Die Arztstelle wurde von der Kammer im Mai ausgeschrieben, nachdem Dr. Joachim Strauß angekündigt hatte, nach 35 Jahren mit Ende September in Pension zu gehen.“

Tarrenz zählt zirka 2900 Einwohner. „Damit kommt der ärztlichen Versorgung eine große Bedeutung zu“, bestätigt das Gemeindeoberhaupt. Die frei werdende Kassenstelle war nie in Verbindung mit einer Hausapotheke, was BM Köll den finanziellen Aspekt eines Landarzt-Engagements beleuchten lässt. „Sich als Arzt selbstständig zu machen, kommt heutzutage beinahe einer Lebensentscheidung gleich, weshalb sich die Gemeinde auch in die Wahl des Standorts für eine Arztpraxis eingebracht hat“, so Köll.

Anfänglich hatte man den Standort im HGZ (Handels- und Gewerbezentrum) Tarrenz angedacht. Durch den Neubau des Kinderzentrums wurden dort Räumlichkeiten des Schneggahaisles frei. „Es kam aber nicht zu einer Einigung, weil letztlich der finanzielle Aufwand zu groß gewesen wäre“, führt Köll näher aus.

Aktuell verbessert und adaptiert die Gemeinde den Ist-Zustand des 35 Jahre alten Arzthauses, wo noch heuer im Dezember die Praxiseröffnung stattfinden soll. „Der bestehende Standort hat den Vorteil, dass er mitten im Dorf und damit leicht erreichbar ist. Der Bedarf für einen eigenen Mediziner ist jedenfalls gegeben“, schließt Köll.

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Der Tarrenzer Bevölkerung ist Dr. Legat-Rath bekannt, da sie Dr. Strauß bereits einmal vertreten hat.


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