Innsbruck

Fischotterzuwachs aus Japan im Alpenzoo: Konnichiwa Azuki!

Fischotterdame "Azuki" fühlt sich in Innsbruck tierisch wohl.
© Alpenzoo

Der Innsbrucker Alpenzoo bekommt Zuwachs aus Japan. Die junge Fischotterdame „Azuki“ soll den Zoo beleben und fühlt sich schon jetzt „tierisch wohl“.

Innsbruck – Anfang Oktober ist ein junges Fischotterweibchen aus Japan nach Innsbruck in den Alpenzoo übersiedelt. Die Dame heißt „Azuki“ und wird zunächst alleine in der unteren Fischotteranlage eingewöhnt wie der Alpenzoo am Freitag in einer Aussendung mitteilte. Bald soll ihr dann das Männchen „Otti“ Gesellschaft leisten.

„Auch wenn Azuki aus Japan kommt, handelt es sich hierbei um einen Europäischen Fischotter“, erklärt Zookurator Dirk Ullrich. „Wir möchten auch in Hinkunft mit den Fischottern züchten und werten mit dem neuen Weibchen den Genpool im ‚Europäischen Arterhaltungsprogramm‘ (EEP) mit frischen, wertvollen Erbfaktoren auf.“

„Azuki“ – benannt nach einer kleinen roten Bohne, die in Japan sehr beliebt ist – zeigt sich noch etwas schüchtern und versteckt sich gerne in ihrer Mulde oder hinter einem Baumstamm in der Anlage. Trotzdem fühlt sich die junge Dame laut Tierpflegern „tierisch wohl“. Im Alpenzoo ist neben „Azuki“ und „Otti“ noch ein dritter Fischotter zu Hause: „Micha“. Die betagte Fischotterdame ist in der oberen Fischotteranlage zu finden.

Fischotter sind hervorragende Schwimmer und mit ihrem außergewöhnlichen Fell sind sie sehr gut isoliert gegen Kälte und Nässe. Ihr Pelz hat nämlich 60.000 bis 80.000 Haare pro Quadratzentimeter. (TT.com)

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