Öffis werden in der Region Hall massiv ausgebaut

Mit 15. Dezember treten in der Region Hall neue Busfahrpläne in Kraft. Mils, Absam/Eichat, die Untere Lend und Gnadenwald profitieren stark, erste Reaktionen fallen begeistert aus.

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Elisabeth Schönauer • 03.11.2019 21:49
Nun ja, eine Verlängerung der Übergangszeiten von vier auf fünf Minuten dürfte die Anschlussqualität auch nicht sonderlich verbessern. Da die Bahnen in Hall wegen des Abwartens von Anschlüssen in Innsbruck oder Wörgl oft schon mit 5-7 Minuten Verspätung ankommen, sind die Busse dann trotzdem weg. Hilfreich wäre vielleicht, wenn an den Bussteigen ein Monitor für die BusfahrerInnen angebracht würde, an dem sie ablesen können, wieviel Verspätung die nächste Bahn hat um abends ggf. zwei Minuten länger zu warten.
Gerda Mühlthaler • 29.10.2019 12:48
Erfreut habe ich soeben gelesen, dass mit 15.12.2019 ein Meilenstein im Ausbau der Öffis im Raum Hall gelingen wird: Die Bewohner von Gnadenwald, Mils, Absam und Eichat bekommen eine bessere Anbindung an die S-Bahn in Hall. Man sieht was mit Beharrlichkeit und Gutem Willen möglich ist. Daher verwundert es mich umso mehr, dass so etwas in Thaur offensichtlich nicht möglich ist. Nach der Eröffnung der S-Bahnstation Hall-Thaur 2017 und dem Versprechen einen Zubringer für die Fahrgäste vom Thaurer Ortskern und speziell von Kapons (mittlerweile lebt ein Viertel der Thaurer Bevölkerung dort bzw. oberhalb der Moosgasse) zur S-Bahnstation an der Hallerstraße anzubieten ist leider bis heute nichts geschehen. Eigentlich sollte nach Ankündigung der Gemeindeführung im Jahr 2017, ab Dezember 2018 eine Lösung verfügbar sein. So ist es leider derzeit nur möglich die Bahnstation Hall-Thaur durch einen dreieinhalb Kilometer langen Fußmarsch (von Kapons aus) zu erreichen da das Halten und Parken vor der Station nordseitig nicht erlaubt ist. Von einem „park and ride“ Platz wage ich nicht zu träumen. Es ist zu befürchten, dass die ÖBB die Station wegen zu geringer Nutzung mittelfristig auflassen werden. Wenn die Entwicklung in Thaur in diesem Tempo weitergeht, wird der medial geforderte und auch notwendige Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel nur ein Lippenbekenntnis bleiben und die Rubrik „Thaur Mobil“ auf der Gemeindeseite sollte überarbeitet werden.
Martin Hauser • 28.10.2019 06:36
Derzeitige Umstiegzeit beträgt 4min. In den allermeisten Fällen reicht das in den Stosszeigen nicht aus, weil die Busse (dem Individualverkehr sei Dank) im Stau stehen. Und da werden auch 5min zu wenig sein. Wenn es jedesmal eine Bauchwehpartie ist, ob der Zug (oder auch die Linie 504) erreicht werden kann, dann ist das nicht "öffifördernd". Es wäre gut gewesen, wenn von den Verkehrsausschüssen in den Gemeinden auch Leute befragt worden wären, die mit den Öffis fahren.
Martin Hauser • 28.10.2019 06:30
Zuerst zum Positiven: ein Viertelstundentakt von Mils nach Hall und weiter zum Bahnhof ist absolut zu begrüssen. Nun aber zu dem Punkt, an dem ich weiter meine Zweifel habe: wenn euphorisch von den verlängerten Übergangszeiten Bus/Bahn und umgekehrt geschrieben wird, kann ich diese Begeisterung leider nicht teilen. Xie bishwrigen

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