Spielender SVI-Coach Seelaus: „Zum Glück gab’s ein Trikot in XL“

SV Innsbruck-Trainer Markus Seelaus wechselte sich beim 2:2-Remis des Tabellenführers in Völs selbst ein und trat als Torschütze in Aktion.

Coach Markus Seelaus traf für den SVI.
© Michael Kristen

Von Alois Moser

Innsbruck, Kematen – Ganz in der körperlichen Topform vergangener Tage ist SVI-Trainer und Ex-Profi Markus Seelaus nicht mehr. Manche Dinge verlernt man aber offenbar nie: Der 32-Jährige wechselte sich beim Spiel seines SVI in Völs ein und erzielte prompt in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2-Endstand. Und das per Köpfchen.

„Das war, glaube ich, mein erstes Kopfballtor seit der U8“, schmunzelte der ehemalige Mittelfeldspieler, der zudem bewusst auf einen ausgelassenen Torjubel verzichtete. „Leiberl ausziehen gibt’s nicht mehr“, hielt sich der Familienvater zurück: „Zum Glück habe ich noch ein Trikot in XL gefunden.“ Doch Qualität hat offensichtlich kein Ablaufdatum – und es könnte sein, dass „Seele“ im Herbst noch öfter ran muss: „Personell wird es eng.“

Bei Gegner Völs herrschte trotz des Punktgewinns gegen den Tabellenführer Unzufriedenheit: „Wir haben einen großen Aufwand betrieben und dann bekommen wir in der Nachspielzeit noch den Ausgleich“, ärgerte sich Trainer Johann Glabonjat, attestierte seiner Mannschaft aber „eine Top-Leistung“.

Von einer solchen wollte in Kematen indes nach dem 1:1 gegen St. Johann niemand sprechen. „Mehr geht für uns momentan nicht“, blickt Trainer Markus Schnellrieder sorgenvoll auf die ausgedünnte Personaldecke: „Wir bekommen spielerisch fast nichts zusammen.“ Es gelte aufzupassen: „Wir müssen schauen, dass wir nicht in den Abstiegskampf geraten.“ Frag nach bei Gegner St. Johann – nach acht Niederlagen in Serie inklusive Absturz in der Tabelle schrieben die kriselnden Leukenthaler aber zumindest wieder einmal an.

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Der Kemater Maximilian Plattner scheiterte vom Punkt an St. Johanns Goalie Victor Fait.
© Michael Kristen

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