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64 Hektar Pisten als Knackpunkt für geplante Gletscher-Ehe

Die mündliche Umweltverhandlung für den Skigebietszusammenschluss Pitztal/Ötztal im Dezember wackelt. Vor allem die neuen Pisten gelten als Dreh- und Angelpunkt.

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Neben den drei Seilbahnen soll es im Gletscherskigebiet 64 Hektar neue Pisten geben.
© Pitztaler Gletscher

Von Peter Nindler

Innsbruck — Die Online-Petition gegen den geplanten Zusammenschluss der Gletscherskigebiete Pitztal-Ötztal geht mittlerweile durch die Decke: Heute dürfte wohl die 20.000er-Marke bei den Unterschriften geknackt werden, gestern waren es rund 19.600. Die Skigebiets­erweiterung mausert sich langsam, aber sicher zum bestimmenden Thema in der Tiroler Landespolitik. Schließlich soll am 9. Dezember die mündliche Verhandlung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Errichtung von drei neuen Seilbahnen, einem Skitunnel und 64 Hektar neue Pisten samt Sprengung und Abtragen von rund 750.000 Kubikmetern Gestein, Erde und Eis erfolgen.


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