Neuer „Terminator“-Film enttäuschte an Kinokassen

Die Produktion von „Dark Fate“ kostete rund 185 Millionen Dollar – eingespielt hat die sechste „Terminator“-Fortsetzung am ersten Wochenende in Nordamerika aber nur 29 Millionen Dollar. Damit könnte das Ende der Film-Saga besiegelt sein.

Arnold Schwarzenegger hat auch mti 72 Jahren wieder den "Terminator" gespielt - womöglich zum letzten Mal.
© AFP

Los Angeles – Der sechste „Terminator“-Streifen „Dark Fate“ hat in Nordamerika am ersten Wochenende den Spitzenplatz der Kinocharts erobert und dennoch enttäuscht. Der Actionfilm spielte lediglich 29 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 26 Millionen Euro) ein. Die Produktion des Streifens kostete laut Medienberichten rund 185 Millionen Dollar.

Die Macher hatten gehofft, mit der Besetzung von Schauspielern wie Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton an den Erfolg des Originals aus dem Jahr 1984 anknüpfen zu können. Für den Film kehrte auch James Cameron, der bei den ersten beiden „Terminator“-Filmen Regie führte und das Drehbuch schrieb, als Produzent zurück.

Branchenkenner vermuten, dass die bisherigen Einspielergebnisse und die drohenden Verluste das Ende der Science-Fiction-Saga besiegeln könnten. „Es ist Zeit, diese Reihe endlich ins Jenseits zu befördern“, sagte ein Analyst der Finanzzeitung „Wall Street Journal“. Ein anderer Branchenkenner sagte der Zeitschrift „Variety“: „Es ist eine in die Jahre gekommene Reihe mit in die Jahre gekommenen Schauspielern. Und die Bewertungen waren mittelmäßig.“

An den Kinokassen reichte es am Startwochenende trotzdem zu Platz eins: Dahinter platzierten sich der Thriller „Joker“, der in der fünften Woche nach Kinostart 13,9 Millionen Dollar einspielte, sowie der Disney-Film „Maleficent: Mächte der Finsternis“ (12,2 Mio. Dollar). (APA/dpa)


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