Erfolgreiche Limitjagd der Schwimmer: Finale zum Faschingsstart

Tirols Schwimmer zeigten am vergangenen Wochenende, dass sie auch bei internationalen Großveranstaltungen mitreden wollen: Xaver Gschwentner...

Robin Grünberger wäre für einen EM-Einsatz bereit.
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Tirols Schwimmer zeigten am vergangenen Wochenende, dass sie auch bei internationalen Großveranstaltungen mitreden wollen: Xaver Gschwentner wurd­e beim Weltcup in Kazan (RUS) in der neuen Tiroler-Rekord-Zeit von 1:58,70 Min. über 200 m Delfin Fünfter. Der 20-jährige Innsbrucker hatte sogar als Vorlaufschnellster aufgezeigt und bestätigte erneut die geforderte Norm für EM 2020 in Budapest (1:59,20 Min.) deutlich.

Auf die Plätze, los: Xaver Gschwentner unterbot mit neuem Tiroler Rekord erneut das Limit für die Langbahn-EM 2020 in Budapest.
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Südstadt-Trainingskollegin Lena Opatril schwamm indes wie berichtet in Györ (HUN) über 400 m Kraul zum Tiroler Rekord und Limit für die Kurzbahn-EM im Dezember in Glasgow. Dort dürfte die SCI-Dame nicht die einzig­e Vertreterin Tirols auf den Startblöcken bleiben: Beim internationalen Meeting am Wochenende in Bozen empfahlen sich Robin Grünberger und Alexander Knabl als Kraulsprinter für eine mögliche österreichische Staffel in Glasgow. Sie erreichten mit den TWV-Kollegen Simon Bucher und Pascal Lebeda Platz drei. Grünberger schrammte als Startschwimmer in 22,01 Sekunden nur knapp an der Einzel-Norm über 50 m Kraul vorbei (21,85 Sekunden). Knabl gilt derzeit als viertschnellster Sprinter Österreichs. „Ich rechne zu 99 Prozent, dass die beiden, sofern eine Kraul-Staffel gemeldet wird, dabei sein werden", sagt Trainer Wolf Grünzweig.

Gewissheit gibt es allerdings erst nach dem kommenden Sonntag. Da läuft die nationale Qualifikationsfrist ab. Am Montag dürfte der Verband die EM-Starter dann nominieren — vielleicht ein Grund, den zeitgleichen Faschingsbeginn zu feiern. (sab)

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