EU-Statistik: Vorsätzliche Morde in der EU sind zurückgegangen

Gegenüber dem Jahr 2008 ist die Zahl vorsätzlicher Morde um 19 Prozent zurückgegangen, berichtet Eurostat.

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© TT/Parigger

Brüssel/Wien – In der EU sind im Jahr 2017 insgesamt 5200 vorsätzliche Morde polizeilich erfasst worden. Das ist gegenüber 2008 ein Rückgang von 19 Prozent, berichtete die EU-Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch.

Am unsichersten lebt man demnach im Baltikum, denn in Lettland, Litauen und Estland gibt es mit 5,6 bzw. 4,0 und 2,2 die meisten Morde je 100.000 Einwohner. Österreich liegt mit 0,7 Morden je 100.000 Bürgern im untersten Drittel der Statistik, gleichauf mit Ländern wie Portugal oder Spanien.

Die wenigsten Morde gibt es in Tschechien, Italien (je 0,6) und Luxemburg (0,3). In der Statistik wurden die Niederlande nicht erfasst, so Eurostat. Der Begriff vorsätzlicher Mord ist weiter gefasst als Mord. Er bedeutet in der Definition der Statistikbehörde, dass die Absicht bestand, Tod oder schwere Verletzungen zu verursachen, aber nicht unbedingt, dass dies im Voraus geplant war.


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