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Georg Willi: „Die Grünen müssten das Finanzressort einfordern“

Für Innsbrucks Bürgermeister Willi ist Klimaschutz nur möglich, wenn es in einer allfälligen türkis-grünen Koalition auch die finanziellen Mittel dafür gibt.

Georg Willi erinnert an einstige Koalitionsverhandlungen: „Schüssel hat damals gedacht: Van der Bellen ist eh so ein Netter.“
© Foto TT / Rudy De Moor

Von Karin Leitner

Wien — Am Freitag sondieren ÖVP und Grüne final. Dann wird entschieden, ob es Regierungsverhandlungen gibt. „Dass sich die beiden Parteien so lange beschnuppern, liegt daran, dass sie bei den großen Themenblöcken ausloten, ob Kompromisse möglich sind. Wenn man sich bei fünf großen Fragen einigt, bei einer sechsten aber nicht, kann es keine Koalition geben. Dann sprengt es die nämlich bei dieser Frage", sagt der Innsbrucker Grünen-Bürgermeister Georg Willi im Gespräch mit der TT. „Daher kann man erst beurteilen, ob man in Verhandlungen einsteigt, wenn alles abgearbeitet ist." Willi erinnert an die einstigen von Wolfgang Schüssel und Alexander Van der Bellen: „Da war in der letzten Verhandlungsnacht klar, dass es nicht geht. An den Themen Eurofighter, Studiengebühren und Pensionsreform ist es gescheitert. Schüssel hat damals gedacht: Van der Bellen ist eh so ein Netter; wenn es Spitz auf Knopf steht, gibt er nach. Da lag Schüssel falsch."

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