Schwazer Adler sollen fette Beute gegen die Wiener machen

Die Schwazer Handballer erwarten heute (19 Uhr) Westwien und die EURO-Trophäe.

Der neue Schwazer Adler mischt wieder mit.
© Naschberger

Innsbruck –Ins Logo flog der Adler schon zu Saisonbeginn, am vergangenen Samstag kreiste das neue Maskottchen nun erstmals in Menschengröße um die Sparkasse-Schwaz-Handballer. Heute (19 Uhr) soll der plüschige Greifvogel in der Osthalle wieder helfen, fette Beute zu machen: Nach dem 30:22-Sieg gegen Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Bärnbach/Köflach gilt es nun aber, die Krallen weiter auszufahren. Denn: Gegner SG Westwien hält in der Tabelle bei ebenfalls zwölf Punkten (so wie auch Hard). Zwischen Rang drei und sieben liegen gerade einmal vier Zähler. Jeder Punkt zählt also doppelt.

Der Adler muss sich als zusätzliche Unterstützung im Horst der Osthalle beim heutigen Laola1.tv-Livespiel aber mächtig anstrengen. Sebastian Feichtinger ist nach einer Adduktorenzerrung zwar wieder im Training, kann aber noch nicht spielen. Und auch ÖHB-Teamspieler Sebastian Spendier fehlt weiterhin aufgrund einer Fußverletzung. Verschärfend kommt hinzu, dass man Westwien nicht in guter Erinnerung hat: Im September in der Südstadt erlitten die Tiroler eine 19:31-Abfuhr, die in der heurigen Saison höchste Niederlage. „Damals hat Westwien dominiert. Wir haben kein Rezept gegen ihr­e unangenehme 3-2-1-Deckung gefunden und sind in Konter gelaufen. Da müssen wir diesmal gewappnet sein und konzentrierter auftreten. Aus ihrer Abwehr heraus machen die Westwiener das Spiel sehr schnell“, sagt HT-Coach Frank Bergemann und hofft damit, einen Weg für einen weiteren Höhenflug der Adler gefunden zu haben.

Noch hat das neue Schwazer Maskottchen übrigens keinen Namen. „Die Abstimmung darüber läuft noch“, sagt Pressesprecher Daniel Naschberger. Im Gegensatz zu dem Luchs, der heute als weitere tierische Untermalung in Schwaz auftritt. Im Rahmen der EURO Trophy Tour ist „Winni“, das Maskottchen der EHF EURO 2020, nun erstmals in Tirol zu Gast. Und mit ihm auch die EM-Siegertrophäe. (sab)

EURO-Maskottchen Winni.
© gepa

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