Zach-Stipendien für Plattner und Nöckler

In der Innsbrucker Stadtbibliothek wurden am Mittwochabend die Hilde-Zach-Literaturstipendien vergeben, die heuer an Martin Plattner (Hauptp...

Wolfgang Nöckler (l.) und Martin Plattner (r.) bekamen die Literaturstipendien überreicht.
© Krenmayr

In der Innsbrucker Stadtbibliothek wurden am Mittwochabend die Hilde-­Zach-Literaturstipendien vergeben, die heuer an Martin Plattner (Hauptpreis: 7000 Euro) und Wolfgang Nöckler (Förderpreis: 3000 Euro) gingen. „Wir würdigen heuer zwei überaus rührige Autoren, die in mehreren Disziplinen wirken und über die Tiroler Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt haben", gratulierte Kulturstadträtin Uschi Schwarzl (Grüne) anlässlich der Verleihung. Aus 13 Einreichungen entschied die diesjährige Fachjury (Publizistin Karin Fleischhandel, Germanistin Renato Giacomuzzi, Kulturjournalistin Kristina Pfoser) über die beiden Stipendien.

Martin Plattner, geboren 1975 in Zams, erhielt bereits 2013 das Große Literatur­stipendium des Landes Tirol, heuer war u. a. „Phantasma X", sein Auftragswerk für das Tiroler Landestheater, im K2 zu sehen. Für die Oper „Toteis", die 2020 uraufgeführt wird, schrieb Plattner das Libretto.

Der Südtiroler Wolfgang Nöckler wurde zuletzt für seinen Text „sprech im wald" ausgezeichnet, im Rahmen des Tiroler Dramatikerfestivals soll der Text 2020 in Bozen zur Aufführung kommen.

Seit 2008 werden die Literaturstipendien jährlich vergeben, 2013 wurden sie in Erinnun­g an Innsbrucks ehemalige Bürgermeisterin umbenannt. (TT)


Kommentieren


Schlagworte