Teilnehmerrekord beim Leonhardiritt in Kundl

Während gestern in Kundl des hl. Leonhardi gedacht wurde, finden heute im ganzen Land Martinsumzüge statt.

Sogar eine Nachbildung der Wallfahrtskirche St. Leonhard (l.) gab es beim Umzug in Kundl zu bestaunen.
© Haun

Kundl, Innsbruck –Kaiserwetter und einen wahren Teilnehmerrekord mit rund 120 Pferden und neun prachtvollen Kutschen gab es gestern beim 57. Kundler Leonhardiritt. Gegen halb ein Uhr nachmittags setzte sich der Ritt, welcher die Teilnehmer über die rund zwei Kilometer lange Strecke vom Kundler Ortszentrum bis zur Wallfahrtskirche St. Leonhard führte, in Bewegung. Entlang des Weges bestaunten unzählige Schaulustige die prächtigen Pferde und Kutschen, darunter auch eine exakte Nachbildung der Wallfahrtskirche St. Leonhard sowie die traditionelle Erntedank-Kutsche, und Schätzungen zufolge erwarteten weit über 1000 Gäste die Prozession beim Festplatz in St. Leonhard. Dort zelebrierte Weihbischof Hansjörg Hofe­r gemeinsam mit Ortspfarrer Piotr Stachiewicz, welche beide per Kutsche zum Festplatz fuhren, die traditionelle Feldmesse. Abschließend wurden noch die Reiter und ihre Pferde gesegnet, ehe die Kundler Bäuerinnen mit Zillertaler Krapfen, Würsteln, Kaffee und Kuchen und vielem mehr für die passende Kulinarik sorgten.

Eines anderen Heiligen wird heute im ganzen Land gedacht: Am Martinstag, auch Martin­i oder Fest des heiligen Martin genannt, finden in zahlreichen Orten Tirols Umzüge statt. Kinder ziehen mit ihren selbstgebastelten Laternen durch die Straßen und singen „Ich geh’ mit meiner Laterne …“. Einer der größten findet heute in Innsbruck statt: Die Hofgarten­freunde Innsbruck veranstalten gemeinsam mit der Dompfarre zu St. Jakob und den Bundesgärten auch heuer wieder einen Martinsumzug. Beginn ist um 17 Uhr vor dem Landestheater mit einer Andacht durch Dompropst Florian Huber. (fh, mm)

Am Montag finden zahlreiche Martinsumzüge statt.
© Rudy De Moor

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