Stadtarchiv übersiedelt: Neue Bleibe für die Geschichte Kitzbühels

Seit den 1970er-Jahren war das Stadtarchiv im alten Stadtspital untergebracht, nun wechselte es in eine neue Unterkunft. Seit wenigen Tagen ...

Bei der Eröffnung: Bernhard Mertelseder (Tiroler Bildungsforum), Vize-BM Gerhard Eilenberger, Stadtarchiv-Leiter Wido Sieberer, Vize-BM Walter Zimmermann, Max Lamberg, Christoph Haidacher, Direktor des Tiroler Landesarchivs, und BM Klaus Winkler (v. l.).
© Obermoser

Seit den 1970er-Jahren war das Stadtarchiv im alten Stadtspital untergebracht, nun wechselte es in eine neue Unterkunft. Seit wenigen Tagen ist die Kitzbüheler Geschichte im ehemaligen Gesundheitsamt in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche untergebracht.

In den bisherigen Räumlichkeiten war die Statik nicht mehr gegeben. „Das Stadtarchiv, das auf ca. 600 Regalmetern und in Kartei- und Planschränken Archivalien, Bücher und verschiedene weitere Materialien wie Fotos, Plakate oder Filme beherbergt, darf als das historische Herz Kitzbühels gelten. Seinen Kernbestand stellen die bis zu 750 Jahre alten Urkunden, Akten und Handschriften der städtischen Verwaltung und des Schriftgutes des Landgerichts Kitzbühel (Lamberg-Archiv) dar", schildert Wido Sieberer, Leiter des Kitzbüheler Stadtarchivs. Ebenfalls untergebracht sind die Sammlungen oder Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten wie Alfons Walde, Peter Aufschnaiter oder Toni Sailer.

Bei der Eröffnung kamen 120 Besucher ins Archiv. Viele nutzten den anschließenden Tag der offenen Tür für ihren Besuch. Dabei war die Stadterhebungsurkunde von 1271 eines der Highlights. Sie ist sonst im Museum der Stadt untergebracht ist. Großes Lob für das bestens ausgestattete Stadtarchiv gab es vom Direktor des Tiroler Landesarchivs, Christoph Haidacher. Die neuen Räumlichkeiten sind so konzipiert, dass noch genügend Platz frei ist für zukünftige Materialien. (Harald Angerer)

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