Spaniens Sozialisten koalieren mit Linkspopulisten

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat sich mit der linkspopulistischen Unidas Podemos (UP) auf die Bildung einer Koalitionsregierung verständigt. Um das politische Patt zu durchbrechen, habe man eine „progressive“ Regierung aus Sozialisten und Unidas Podemos vereinbart, sagte Sanchez am Dienstagnachmittag in Madrid.

Sanchez äußerte sich gemeinsam mit UP-Chef Pablo Iglesias. Dieser berichtete, dass bereits ein „Vorvertrag“ für ein Koalitionsabkommen akkordiert worden sei. Man werde nun um Unterstützung weiterer Parteien für das Abkommen werben, sagte er. Sozialisten und UP haben nach der Wahl vom Sonntag 155 der 350 Mandate im neuen Parlament, um 21 weniger als die absolute Mehrheit. Daher wird über Vereinbarungen mit kleineren linken und regionalen Parteien, aber auch der bisher fest im rechten Lager verankerten liberalen Ciudadanos (Bürger) spekuliert.

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