Integriertes Wohnen entsteht in Hopfgarten

In Hopfgarten entsteht eine Wohnanlage der Alpenländischen, in der Menschen mit und ohne Beeinträchtigung eine Bleibe finden.

Bürgermeister Paul Sieberer (5. v. r.) und Alpenländische-GF Markus Lechleitner (4. v. l.) mit den Verantwortlichen der Gemeinde, der Alpenländischen und der ausführenden Baufirma beim Spatenstich.
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Hopfgarten i. Br. –Leistbares Wohnen ist für alle Gemeinden im Bezirk ein sehr wichtiges Thema, so auch für Hopfgarten. Gestern konnte sich nun Bürgermeister Paul Sieberer über den Spatenstich für eine neue Wohnanlage im Ortsteil Elsbethen freuen. Die Alpenländische errichtet dort 25 Eigentumswohnungen, dazu kommen noch weitere sieben Einheiten für das Diakoniewerk Tirol. Die Anlage verfügt über 36 Tiefgarageneinstellplätze sowie 32 Kellerabteile. Ingesamt investiert der soziale Wohnbauträger 6,5 Millionen Euro.

„Wir haben schon seit vielen Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Hopfgarten und es freut mich sehr, dass wir hier nun bauen können“, sagt Markus Lechleitner, Geschäftsführer Alpenländische. Der Wohnbauträger hat einen entsprechenden Wettbewerb gewonnen. Auch Bürgermeister Sieberer war sehr erfreut. „Besonders freut es mich, dass hier integriertes Wohnen entsteht. Es ist ein sehr schönes und wichtiges Projekt für die Gemeinde Hopfgarten“, sagt Sieberer. Die Vergabe der Wohnungen wird über die Gemeinde abgewickelt. Mit der Fertigstellung rechnet Lechleitner im Jahr 2021.

Die neue Wohnanlage wird in unmittelbarer Nähe zum ebenfalls in Bau befindlichen neuen Sozialzentrum Hopfgarten/Itter errichtet. Auch hier zeigt sich Bürgermeister Sieberer sehr zufrieden. Man liege im Zeit- und Kostenplan. Es entstehen dort 75 Pflegebetten, dazu wird noch der Sozial- und Gesundheitssprengel Platz finden. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant.


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