“Facebook Pay“: Bald kann man direkt im Messenger bezahlen

Das soziale Netzwerk Facebook hat einen Bezahldienst angekündigt, der den Transfer von Geld direkt im Messenger möglich machen soll: “Facebook Pay“ unterstützt die meisten gängigen Kredit- und Debitkarten sowie PayPal.

Facebook Pay dient primär dazu, um in Apps des Facebook-Konzerns direkt bezahlen zu können.
© Getty Images

San Francisco — Wenige Wochen, nachdem große Partner von Libra ausgestiegen sind, stellte Facebook seinen neuen Bezahldienst vor. "Facebook Pay" setzt nicht auf Kryptowährungen und dient in erster Linie dazu, um in Apps des Facebook-Konzerns direkt bezahlen zu können, heißt es seitens des Konzerns.

Andere Dienste sind für die Nutzung nicht notwendig, der Zahlungsvorgang ist direkt in der Facebook-App eingebaut. Noch diese Woche soll "Facebook Pay" für den Messenger in den USA ausgerollt werden.

Mit dem Dienst kann man direkt im Messenger Geld spenden, in Spielen Käufe tätigen, Veranstaltungs-Tickets bezahlen, Freunden Geld schicken und Käufe von ausgewählten Händlern im "Facebook Marketplace" tätigen. "Facebook Pay" soll später auch international starten und für Instagram und WhatsApp verfügbar werden.

Startzeitpunkt noch offen

Einen Zeitpunkt dafür hat Facebook noch nicht genannt. Zahlungen werden im Hintergrund durch PayPal oder Stripe abgewickelt. Visa und Mastercard werden ebenfalls direkt unterstützt.

"Facebook Pay" basiert auf der bestehenden Finanzinfrastruktur und Partnerschaften und ist unabhängig von der Calibra-Wallet, die im Libra-Netzwerk laufen wird, so der Konzern in einer Ankündigung. "Facebook Pay" sei entwickelt worden, um die Karten- und Bankkontonummern der Nutzer zu speichern und zu verschlüsseln, so Facebook weiter. Dabei würde die Betrugsüberwachung auf den Systemen von Facebook durchzuführen, um unbefugte Aktivitäten erkennen und Benachrichtigungen über Kontoaktivitäten bereitzustellen zu können. (TT.com)


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