Ausgezeichnete Verkehrsideen im Bezirk Landeck

„Golden Road" nennt sie so mancher — die goldgelbe Begegnungszone durch Prutz. Seit heuer sorgt sie auf der Kaunertalstraße, die durch den O...

LR Johannes Tratter, LHStv. Ingrid Felipe, BM Paul Greiter, Christian Mayr, Bernhard Prantauer, Martin Raffeiner, BM Heinz Kofler, Bruno Oberhuber, Alexander Eiterer, Ekkehard Allinger-Csollich (v. l.) bei der Feier.
© Energie Tirol

„Golden Road" nennt sie so mancher — die goldgelbe Begegnungszone durch Prutz. Seit heuer sorgt sie auf der Kaunertalstraße, die durch den Ort führt, für Beruhigung und bremst übermütige Auto­fahrer in der engen Häuserschlucht ein. Für das Projekt wurde die Gemeinde nun mit drei Mobilitätssternen vom Land Tirol und der Energie Tirol ausgezeichnet.

Analog zu den in der Gastronomie vergebenen Sternen werden damit „außerordentliche Leistungen" in der kommunalen Verkehrspolitik gewürdigt. Von den 46 Preisträgern kommen heuer insgesamt drei aus dem Bezirk Landeck. Neben Prutz wurden auch St. Anton nunmehr drei Mobilitätssterne verliehen. Dort setzt man ebenfalls auf eine Begegnungszone, kostenlose Öffis im Ortszentrum und ein Konzept zum Umstieg auf E-Busse. Die in Tirol derzeit höchste Wertung mit vier Sternen bekam Serfaus. Es ist eine Belohnung für die Generalsanierung der einzigartigen Dorf-U-Bahn in der Tourismusgemeinde. Dabei wurde auch besonderer Wert auf Barrierefreiheit gelegt.

Die Mobilitätssterne werden seit 2009 verliehen. „Es gibt noch viel zu tun, aber das Umdenken in Sachen Mobilität wird mehr und mehr spürbar. Das zeigt sich auch in der Vielfalt der gesetzten Maßnahmen, die von der Verbesserung der Radinfrastruktur und dem intensiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs über E-Carsharing-Angebote und Sammel­taxis bis hin zur Elektrifizierung des Gemeindefuhrparks reichen", betonte Mobilitätslandesrätin LHStv. Ingrid Felipe. (mr)

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