Mobilitätsstrategie Ötztal 2030: Kreative Ansätze zur Mobilität

Am Mittwochabend wurde in Sautens im Rahmen der Mobilitätsstrategie Ötztal 2030 über den Verkehr diskutiert.

Moderatorin Marion Amort, BM Manfred Köll und Andreas Knapp/Ötztal 2030 (v. l.) konnten viele Ideen aus Sautens verzeichnen.
© Parth

Sautens –Am Mittwochabend rauchten in Sautens die Köpf­e, als es darum ging, sich im Rahmen der Mobilitätsstrategie Ötztal 2030 Gedanken über den Verkehr zu machen.

„Es sind nicht viele, dafür aber genau die Richtigen da“, freut sich BM Manfred Köll über etwa 30 engagierte Sautner, die sich mit ihren Ideen auf den Papiertischdecken als überdimensionalen Notizzetteln verewigten. In Gruppenarbeiten wurden Probleme diskutiert, die dann durch Moderatorin Marion Amort zu Gehör gebracht wurden. Problematisch wird etwa die mangelnde Breite der Sautner Brücke gesehen, die teils für Rückstaus bis auf die Bundesstraße sorgt. Auch eine Abbiegespur oder ein Kreisel würden hier Entlastungen bringen. Innerorts sollte der Ortsteil Reitle besser an die einzige Bushaltestelle im Ort angebunden werden. Verkehr erzeugen der Recyclinghof sowie die Schule, ist den Sautnern wohl bewusst. Der Wunsch an den Tourismus nach einer autofreien Anreise bzw. nach einem Parkhaus wie z. B. in Saalbach wurden ebenso auf den Tischdecken niedergeschrieben wie die Navigationsgeräte, die als „schnellste Strecke“ von Oetz nach Imst den Weg durch das Sautner Forchet anzeigen. „Ein erfolgreicher Abend“, resümierte Andreas Knapp/Ötztal 2030.

Nächster Termin: Montag, 25. November, 19 Uhr in der Freizeit Arena Sölden. (top)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.


Kommentieren


Schlagworte