Skischuh-Streit gelöst: Liensberger startet bei Slalom in Levi

Durch die Unterschrift unter einen Zweijahres-Vertrag mit dem Ausrüster Rossignol wurde der Konflikt beigelegt. Einem Start in Levi steht nichts mehr im Weg.

Slalom-Ass Katharina Liensberger startet in Levi in die neue Saison.
© gepa

Innsbruck – Was lange währte, wurde irgendwie gut. Katharina Liensberger steigt beim Slalom in Levi (23.11.) mit Verspätung in die neue Weltcup-Saison ein. Die ÖSV-Technik-Spezialistin unterschrieb am Freitag fristgerecht einen Zweijahresvertrag mit der Firma Rossignol, teilte der rot-weiß-rote Ski-Verband am Freitag mit.

„Ich bin mit Begeisterung Skirennläuferin. Umso mehr war und ist es für mich wichtig, alles zu tun, um schnell Ski zu fahren und somit alle Rahmenbedingungen ständig zu optimieren“, wurde die 22-jährige Vorarlbergerin zitiert. „Leider hatte eine diesbezügliche Entscheidung im Frühjahr weitreichende unangenehme Folgen. Jetzt bin ich um einige Erfahrungen reicher und ich kann mich endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren: Trainieren und Rennen fahren!“

Sportdirektor Toni Giger blies in dasselbe Horn: „Wir freuen uns, dass sich Katharina wieder voll auf den Sport konzentrieren kann. Sie hat in den letzten Wochen wichtige Trainings verpasst und wird deshalb einige Zeit brauchen, um den Trainingsrückstand wieder aufzuholen und eine optimale Materialabstimmung zu finden.“

Liensberger hatte im Sommer einen Skimarkenwechsel vom langjährigen Partner Rossignol zu Kästle vorgenommen, allerdings besaß die 22-Jährige keinen gültigen Skischuh-Vertrag. Zuletzt durfte Liensberger zwar auf pool-konformem Material mit dem ÖSV-Team mittrainieren, eine Starterlaubnis für den Weltcup-Auftakt in Sölden Ende Oktober bekam sie allerdings nicht. Darum fällt der Startschuss für die neue Saison erst kommende Woche in Finnland. (TT.com)


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