Die Zweite und die Letzte?

„Reich für die Insel“ zeigt im Pavillon die Gruppenschau „Beyond Suspicion“.

„Semmel“ von Thomas Feuerstein – aktuell im Pavillon.
© Sonnewend

Innsbruck –Noch ist die Kunst da. Erst am Wochenende wurde im Glaskubus am Tiroler Landestheater zum zweiten Mal eine Ausstellung eröffnet. Ob dieser eine dritte Schau folgt, ist für die Verantwortlichen Severin Sonnewend, Anna Obholzer und ihren Zwischennutzungs-Verein „Reich für die Insel“ aber nicht sicher.

Aktuell trifft man im Pavillon bei „Beyond Suspicion“ auf Erwartbares (und Bewährtes) von Thomas Feuerstein sowie eine In-situ-Arbeit von Christoph Hinterhuber. Trashiger Störfaktor ist hier Mario Grubisic mit dahingeworfenen Malereien und aufgesammelten Found-Footage-Objekten.

Inspirierender ist das Obergeschoß: Vorbei an Werken von Nikolina Schuh Netz, die ihre Malereien nicht nur neu übermalt, sondern auch von Kollegin Ivona Aya mit einer Projektion neu überschreiben lässt, trifft man auf Fragmentarisches von Judith Klemenc. Clemens Aschers schön kritische Fotografien sind der Höhepunkt der Ausstellung.

Bis Ende des Jahres sind die Werke zu sehen. (Infos: facebook.com/RFDInsel). Wie berichtet, macht der TVB Innsbruck den Pavillon 2020 zum „Alpine Hub“, einer Vermittlungsplattform für Outdoor-Erlebnisse. Was heißt: Die Kunst-Insel im Kulturquartier wird weichen. (bunt)

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