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Begeisterte Fans sehen hochklassiges eSport-Turnier im Inntalcenter Telfs

Das Inntalcenter Telfs war vergangenes Wochenende die Location für den TT eSport Cup. Den Sieg holte sich ein Lokalmatador.

Packende und knappe Wettkämpfe, dazu ein enormes Zuschauerinteresse: Der TT eSport Cup im Inntalcenter Telfs war ein voller Erfolg.
© e.ma/Senfter

Der Stopp im Inntalcenter Telfs war der zweite Besuch des TT eSport Cups in einem großen Einkaufszentrum. Abermals nutzten viele Besucher den Samstagnachmittag, um den besten FIFA-20-Spielern des Bezirks über die Schulter zu schauen. Zu sehen bekamen sie hochklassige Spieler, gute Spieler und sogar den einen oder anderen Fanclub.

„Am vergangenen Wochenende hat man gespürt, wieso eSport international so erfolgreich ist. Über den ganzen Nachmittag verteilt haben junge Menschen gemeinsam Zeit verbracht, sich gematcht oder gegenseitig supportet. Die Stimmung beim Finale war überragend. Das Bezirksturnier bei uns im Inntalcenter Telfs war ein richtig lässiges Event mit vielen jungen Gesichtern und hohem Niveau. Gerne wieder", zeigt sich Centermanager Alfred Unterwurzacher begeistert.

Norbert Adlassnigg (TT Marketingleiter), Veli Saglam, Mustafa Arabci, Klaus Rainer (Vizepräsident AK Tirol), Emre Avcu, Alfred Unterwurzacher (Centermanager Inntalcenter Telfs), Lukas Rohracher (Platz 1) und Felix Kozubek (GF e.ma).
© e.ma/Senfter

Außergewöhnlich hohes Niveau: Die Spieler waren vom Setting ebenfalls überzeugt: „Das Turnier war wirklich super veranstaltet, sehr professionell. Das Niveau war zudem außergewöhnlich hoch. Vor allem in Halbfinale und Finale wurde es richtig spannend", berichtet der Zweitplatzierte Emre Avcu, der sich im Finale im Elfmeterschießen knapp dem Lokalmatador Lukas Rohracher geschlagen geben musste.

Der Tagessieger konnte seinem Final-Kontrahenten beim Interview nach dem Turnier nur zustimmen: „Das Niveau war wirklich sehr hoch. Es waren richtig gute Spieler mit dabei, mit denen ich auch neue Kontakte knüpfen konnte." Herzschlagfinale. „Am Ende war ich wirklich nervös. Das Elfmeterschießen ist beim neuen FIFA 20 alles andere als leicht. Wirklich gut bin ich da noch nicht. Ich hatte Glück, dass es sich dann doch ausgegangen ist und ich den Tagessieg holen konnte", erzählt Lukas Rohracher seine Eindrücke vom Herzschlagfinale, das erst im Elfmeterschießen entschieden wurde.

Zu diesem Zeitpunkt war die Gaming-Area komplett gefüllt. Spieler, die bereits früher aus dem Turnier ausgeschieden waren, eigene Fanclubs sowie neutrale Zuseher sorgten für richtig gute Stimmung und feuerten die beiden Finalisten lautstark an. Begeisterte Zuseher. Dass beim eSport nicht nur die richtige Technik, sondern auch der Kopf eine entscheidende Rolle spielt, weiß der Zweitplatzierte Emre Avcu zu berichten: „Als ich gesehen habe, dass es ins Elfmeterschießen geht, dachte ich mir schon, dass das nichts wird. Im neuen FIFA beherrsche ich das einfach noch nicht ausreichend. Ich habe mein Bestes gegeben und bin dann leider trotzdem Zweiter geworden." D

er große Zuschauerzuspruch entging den beiden Finalisten — trotz aller Anspannung — jedoch nicht: „Die Stimmung beim Finale war richtig lässig. Auch wenn mein Gegenüber als Local Hero deutlich mehr Fans dabeihatte, war das eine tolle Erfahrung", erzählt Emre Avcu. Ziel ist der Sieg beim Landesfinale. Der angesprochene Lokalmatador und Tagessieger Lukas Rohracher brachte bereits einiges an Erfahrung mit zum Turnier. Der Telfer spielte zwei Mal für den Vorarlberger Fußballverein SCR Altach bei der eBundesliga.

Für das Landesfinale des TT eSport Cups zeigt er sich dementsprechend selbstbewusst: „Natürlich ist der Sieg mein Ziel. Ich traue mir das durchaus zu, obwohl ich mir sicher bin, dass auch dort wieder richtig gute Spieler mit dabei sein werden. So, wie es heute der Fall war." Wie eng Freud und Leid zusammenliegen, zeigt Mustafa Arabaci. Während des Turnierverlaufs zog der extrem offen und freundlich auftretende eSportler immer mehr Fans auf seine Seite und avancierte über die Fortdauer zum Publikumsliebling — kreischende Fans und spontan gebastelte Transparente inklusive.

Am Ende reichte es „nur" zu Platz drei und zur Qualifikation für das Landesfinale. „Ich bin schon enttäuscht, weil ich mir den Turniersieg erhofft habe. Ich habe auch alles dafür gegeben. Leider hat es nicht geklappt." Gemeinsam mit Veli Saglam (Platz 4), Emre Avcu (Platz 2) und Lukas Rohracher (Platz 1) zieht Mustafa Arabaci (Platz 3) jedoch ins große Landesfinale ein und hat dort noch immer die Möglichkeit auf den Titel „Bester FIFA Spieler Tirols".

So geht der TT eSport Cup weiter

Nach den ersten Turnieren in den Bezirken Schwaz, Landeck, Reutte, Innsbruck-Stadt, Imst und Innsbruck-Land West (Telfs) geht es am kommenden Wochenende in Kufstein (Kultur Quartier, Freitag 22.11.) und Osttirol (Kesslerstadel in Matrei in Osttirol, Samstag 23.11.) weiter.

Alle Infos zur Anmeldung unter www.tt-ecup.com. Die jeweiligen Turniere werden auf Facebook, YouTube (TT eSport Cup) und Twitch (tt_ecup) live übertragen.


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