„Neustart“ der Blauen ist vertagt

Strache ist als FPÖ-Chef zwar Vergangenheit, sein Polit-Treiben aber nach wie vor präsent — ebenso wie der Unmut von Funktionären und Sympathisanten.

„Der freiheitliche Geist von Anstand und Bodenständigkeit“ habe gelitten, befindet Haimbuchner – wegen „einer Art Popstarkultur“.
© APA

Von Karin Leitner und Serdar Sahin

Wien — Ibiza-Affäre, Spesen-Skandal, Casinos-Causa. Heinz-Christian Strache ist als FPÖ-Chef zwar Vergangenheit, sein Polit-Treiben ist aber noch präsent. Detto der Unmut von Funktionären und Sympathisanten. „Ich möchte die FPÖ so aufsetzen, dass sie eine inhaltlich stringente, aber auch höchst seriöse Partei ist", sagte Straches Nachfolger Norbert Hofer der TT Ende August. Als seriös wird sie nicht wahrgenommen. Als Oppositionelle Postenschacher zu beklagen, als Mitregierende diesen zu betreiben — wie bei der Bestellung eines Casinos-Finanzvorstands —, kommt nicht gut an.

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