Elf Kämpfer bei israelischen Luftangriffen in Syrien getötet

Bei israelischen Luftangriffen auf syrische und iranische Stellungen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten elf Kämpfer getötet worden. Unter den Toten seien sieben Ausländer, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch. Unklar sei noch, ob es sich bei den Ausländern um Iraner oder proiranische Kämpfer anderer Nationalitäten handle.

Überdies seien vier Zivilisten verletzt worden. Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Angaben von Aktivisten an Ort und Stelle. Ihre Angaben können von unabhängiger Seite kaum bestätigt werden.

Israel hatte kurz zuvor eingeräumt, für die Luftangriffe in der Nacht auf Mittwoch verantwortlich zu sein. Es seien syrische und iranische „Terrorziele“ bei Damaskus ins Visier genommen worden, teilte die Armee mit, die von „groß angelegten Angriffen“ sprach. Die Angriffe seien eine Reaktion auf Raketenangriffe aus Syrien auf israelisches Gebiet am Vortag gewesen.

Seit Beginn des syrischen Bürgerkrieges im Jahr 2011 hat Israel bereits zahlreiche Luftangriffe auf iranische Stellungen in Syrien ausgeführt. Meist äußert sich die israelische Armee dazu aber nicht.


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