Alpenzoo startet kommentierte Fütterungen mit „Lerneffekt“

Diese Woche startet der Innsbrucker Alpenzoo mit kommentierten Fütterungen, immer sonntags um 14.30 Uhr. Sie dauern ca. zehn bis 15 Minuten.

Braunbär „Ander“ präsentierte sich bei der gestrigen Vorstellung der kommentierten Fütterungen im Alpenzoo in voller Pracht.
© Foto TT/Rudy De Moor

Innsbruck –Sobald der neunjährige Braunbär „Ander“ die Stimme eines Pflegers aus den neuen Lautsprechern des Alpenzoos Innsbruck hört, kommt er auch schon gierig angerannt, denn er weiß, jetzt gibt es wieder was zu essen.

Diese Woche startet der Innsbrucker Alpenzoo mit kommentierten Fütterungen, immer sonntags um 14.30 Uhr. Sie dauern ca. zehn bis 15 Minuten. „Das erste Mal eine Fütterung mit einem Mikrofon für die Besucherinnen zu kommentieren, war ungewohnt“, erzählte Tierpfleger Michael Winkler bei der gestrigen Vorführung. „Ich erzähle ein bisschen was von den einzelnen Tieren, ihren Vorlieben und ihrer Biologie“, sagte Winkler. „Jeder, der in den Zoo kommt, fragt als Erstes, wo und wann die nächste Fütterung stattfindet, es ist das Highlight eines jeden Zoobesuchs“, betont er. Finanziert wurde die neue Beschallungsanlage von den Innsbrucker Kommunalbetrieben. Die Idee für die moderierte Fütterung lieferte der Zoodirektor André Stadler. „Man weiß von anderen Zoos, wie gerne das die Besucher haben. Sie wollen mehr über die Tiere erfahren“, erklärt er. „Wer weiß z. B., dass das Auge eines Braunbären gleich groß ist wie das einer Katze?“, so Stadler.

Anfangs wird an drei verschiedenen Stationen im Zoo gefüttert: beim Bären, Wolf und Fischotter. (vg)

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