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Leitartikel zu FPÖ-Abspaltung: Die Rache von Strache

Wieder Hauen und Stechen im Dritten Lager. Getreue des ehemaligen FPÖ-Obmanns bereiten dessen Polit-Comeback vor. Er wird bei der Wien-Wahl zum größten Konkurrenten der vormaligen Gesinnungsfreunde.

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Heinz-Christian Strache.
© Thomas Böhm

Von Karin Leitner

Obwohl der Bruch vollzogen war, vollzogen ihn die Blauen nicht – formal. Sie zauderten und zögerten. Nur suspendiert haben sie ihren Ex-Chef Heinz-Christian Strache, eine Weile später kündigten sie an, ihn aus der Partei zu werfen. Getan haben sie es nicht – trotz seines Verhaltens auf Ibiza und der Spesen-Affäre. Nun haben Wiener Strache-Getreue das vollzogen, was Norbert Hofer als Frontmann verabsäumt hat. Sie sorgen für den Schlussstrich – mit ihrem Austritt aus der FPÖ und der Gründung eines Klubs im Gemeinderat.


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