Flüchtlingsgesellschaft TSD kommt nicht zur Ruhe

Der von Sozial-LR Gabriele Fischer (Grüne) angestrebte Neustart der Gesellschaft ist für die Liste Fritz immer noch nicht gelungen.

Für Markus Sint ist Auslagerung endgültig gescheitert.
© Thomas Boehm / TT

Für die Liste Fritz ist die Auslagerung der Landesflüchtlingsgesellschaft Tiroler Soziale Dienste (TSD) endgültig gescheitert. „Der von Sozial-LR Gabriele Fischer (Grüne) angestrebte Neustart der Gesellschaft ist immer noch nicht gelungen, der Umgang mit den Mitarbeitern ist nach wie vor katastrophal. Das zynisch argumentierte Aus für den Sozialplan ist gegenüber den Mitarbeitern einer Landesgesellschaft nicht hinnehmbar“, kritisiert Markus Sint. Fischer solle deshalb die Zügel in die Hand nehmen und die Flüchtlingsbetreuung endlich wieder in den Landesdienst eingliedern. Sint: „Die Mitarbeiter verdienen Planungssicherheit, die Steuerzahler Klarheit.“ Schließlich würde heuer erneut einen Millionen-Minus drohen. Heute wird übrigens TSD-Geschäftsführer Johann Aigner mit dem Betriebsrat über die jüngsten Turbulenzen diskutieren. Die Empörung unter den Mitarbeitern der Flüchtlingsgesellschaft ist groß.

Dass die schwarz-grüne Koalition die Nachbesserung bei den Gehältern der Pflegebediensteten ablehnt, ärgert ÖGB-Chef LA Philip Wohlgemuth. Die SPÖ hatte einen entsprechenden Antrag im Landtag eingebracht. „Das hat mit Wertschätzung gegenüber den Pflegekräften nichts mehr zu tun.“ (TT, pn)

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