Heiß umworben: Mangel an Fachkräften spitzt sich in Tirol zu

Deutschland will Fachkräften per Gesetz den Weg aus Nicht-EU-Ländern auf den deutschen Arbeitsmarkt erleichtern, Tirol versucht, die Lehre attraktiver zu gestalten, IHS-Chef Kocher plädiert für einen Masterplan.

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Wolfgang Meister • 23.12.2019 07:44
Das heißt – Deutschland will Lohndumping gesetzlich verankern, warum Lohndumping? Um unterbezahlte Berufe die keine willigen Arbeitskräfte finden, billige Sklavenarbeiter zur Verfügung zu stellen. Hauptursache vom Fachkräftemangel ist die fehlende Qualität (Bezahlung, Arbeitszeit, keine Vollbeschäftigung, etc.) der Arbeit und nicht der Mangel an Arbeitskräften. Oder wie kann man 10 Mio. Arbeitslose/Hartz4 Empfänger argumentieren, sind die alle totes Humankapital? Anscheinend für die Faschisten schon.
Wolfgang Meister • 23.12.2019 07:54
Auch hier in Österreich haben wir genügend arbeitslose Arbeitskräfte, das sind immer noch so um die 370.000, gegenüber stehen 21.300 freie Stellen gegenüber, auch wenn Vollbeschäftigung herrscht, haben wir immer noch ein riesiges Heer an Arbeitslose.
Wolfgang Meister • 23.12.2019 07:57
Also haben wir keinen Mangel an Arbeitskräften, man kann leicht umschulen bzw. anlernen. Warum rekrutiert man hier nicht? Ganz einfach, weil man weiter ausbeuten (Gewinnmaximierung) will und das lassen sich halt viele nicht mehr gefallen und kehren ihrem alten Beruf den Rücken… und da gehört schnellstens gegengesteuert und nicht mit weiteren Arbeitsmarktöffnungen…
Florian Zechel • 23.12.2019 07:28
Die Uni sinkt im Ranking von Jahr zu Jahr, das MCI und die FH's werden ausgebaut, als gäbe es kein Ende. Ärzte und Psychologen werden für das Ausland ausgebildet (bis zu 80%!), weil's nach der Uni halt so schön auf den Bergen ist. Umgekehrt können 15% nach der Grundschule nicht sinnerfassend lesen, und die retten sich dann in die Lehre, unsere zukünftigen "Facharbeiter".
Wolfgang Meister • 23.12.2019 08:07
"Ärzte und Psychologen werden für das Ausland ausgebildet" Ja, Großteil für unsere nördlichen Nachbarn... warte nur wenn Großteil der Ärzte in Pension gehen und da steht uns eh noch die größte Welle bevor...
Wilhelm Majewski • 23.12.2019 09:34
Ohne Kenntnisse in sinnerfassenden Lesen werden sie keine Lehre positiv abschließen. Solche Aussagen sind es welche die Lehre in Verruf bringen.
Peter Mair • 23.12.2019 04:31
Die sogenannten Fachkräfte u.a. auch Lehrberufe sind leider wegen zuwenig Verdienst Möglichkeit interessant, das war schon 1975 so. ich bin als gelernter Tischler dann LKW gefahren um eben besser zu verdienen! auch frage ich mich ,wie die Massen jetzt Studierende mit sicher lukrativen Berufs-Aussichten bzw. Wünschen einmal alle diesen Job finden. vielleicht als Kellner o.ä. Auch Fachkräfte wollen vom Verdienst leben können
Wilhelm Majewski • 22.12.2019 22:23
Wer hat uns seit ca. dreißig Jahren eingeredet, dass nur Matura „goldenen Boden“ hat? Wer hat alle Bemühungen unser Bildungssystem zu modernisieren mit aller Kraft verhindert?
Willi Penz • 22.12.2019 21:42
Eine gute Ausbildung ist Grundvoraussetzung. Das ist das Problem! Aber mit dieser Lehrergewerkschaft lässt sich scheinbar keine echte Bildungsreform durchsetzen. Wir lernen „Geschichte“ und sind für die „Zukunft“ nicht gerüstet. Das Handy und das Tablet wird immer noch verteufelt. Wir leben in der Bildung im Steinzeitalter! Wir bereiten die Jugend nicht genügend auf die Arbeitswelt vor. Mein Sohn lernt Dinge, die er auf keinem Arbeitsplatz benötigt.

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