Mexikaner verklagen Walmart nach Schusswaffenangriff in El Paso

Im August hatte ein Angreifer in einem Walmart-Geschäft in El Paso 22 Menschen erschossen. Überlebende und Angehörige der Opfer verklagen nun den Einzelhandelsriesen.

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22 Menschen kamen bei dem Anschlag ums Leben.
© AFP

El Paso – Mexikanische Überlebende und Angehörige der Opfer des Schusswaffenangriffs in einem Walmart-Laden im texanischen El Paso haben Klage gegen den Einzelhandelsriesen eingereicht. Die mexikanische Regierung unterstütze die zehn Kläger, teilte das Außenministerium am Mittwoch mit.

Das Unternehmen müsse dafür zur Verantwortung gezogen werden, dass es keine „angemessenen und notwendigen Maßnahmen“ zum Schutz seiner Kunden ergriffen habe. „Die Kläger wollen nicht nur Gerechtigkeit für sich selbst, sondern Sicherheit für die Allgemeinheit.“

Im August hatte ein Angreifer in einem Walmart-Geschäft in El Paso 22 Menschen erschossen. Der Täter wurde festgenommen. Er handelte offenbar aus rassistischen Motiven. Nach seinen eigenen Aussagen richtete sich seine Attacke gegen mexikanische Kunden des Geschäfts. (APA/AFP)

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