Zammer Hirte hat in 30 Jahren 4000 Almtiere gehütet

Im Schnitt hat Wolfgang Krismer 30 Jahre lang jeden Sommer rund 120 Tiere beaufsichtigt.

Drei Kuhglocken zum Dienstjubiläum gab es für Wolfgang Krismer (4. v. l.) und Blumen für Gattin Burgi. Alpmeister Manfred Hueber, Geschäftsführer Seppl Grissemann und Obmann Hubert Reheis (v. l.) gratulierten.
© Zangerl

Zams –Wolfgang Krismer war 19 Jahre, als er vor 30 Jahren erstmals die Almtiere auf der Zammer Gedingstattalpe (Lechtaler Alpen) hütete. Jetzt ist 50 und feierte kürzlich sein Dienstjubiläum. Aus diesem Anlass überreichten die Almchefs mit Hubert Reheis, Manfred Hueber und Geschäftsführer Seppl Grissemann dem begeisterten Hirten ein originelles Geschenk: drei Kuhglocken, die als Dreiklang ertönen, mit den Initialen „WK“ an den Riemen gestickt. „Die Glocken sollen dich daran erinnern, dass du drei Jahrzehnte unser verlässlicher Hirte warst. Wir hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit“, hoben die Chefs bei der Jubiläumsfeier hervor.

Im Schnitt habe Krismer jeden Sommer rund 120 Tiere beaufsichtigt. „In Summe waren es bis zu 4000 Almtiere. An ein gröberes Problem kann ich mich nicht erinnern“, sagte der Jubilar. Für ihn steht fest, dass er weiterhin Hirte auf der landschaftlich reizvollen Alm sein möchte. „Wenn mir der liebe Gott die Gesundheit schenkt, schenke ich den Tieren meine Aufmerksamkeit“, lachte Krismer.

Abschied nehmen hieß es hingegen für Leo Spiss aus Fließ, der fünf Jahre als Hirte auf der Zammer Gedingstatt­alpe im Einsatz war. Er wird seine Zelte kommenden Sommer auf der Goglesalm bei Fließ aufschlagen. (za)

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