Kuhns Heizöl-Rechnungen vom Festspielhaus bezahlt: Untreue-Ermittlungen

Knapp 10.000 Euro sollen die Festspiele Erl für die Heizöl-Rechnung für Gustav Kuhns Privathaus aufgewendet haben. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck beauftragte das LKA mit Ermittlungen wegen Untreue gegen Unbekannt.

Gustav Kuhn, ehemaliger Leiter der Festspiele Erl.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck, Erl – Die Ermittlungen rund um Gustav Kuhn und die Festspiele Erl sind nun um eine Facette reicher: Die Staatsanwaltschaft Innsbruck beauftragte das LKA mit Ermittlungen wegen Untreue gegen Unbekannt, sagte Hansjörg Mayr, Sprecher der Staatsanwaltschaft Innsbruck. Es geht um den Vorwurf, dass die Heizöl-Rechnungen für Kuhns Privathaus von den Festspielen Erl bezahlt worden sein sollen.

Ein Tiroler Blogger hatte deswegen im Oktober eine Sachverhaltsdarstellung bei der Behörde eingebracht. Bereits im diesjährigen Prüfbericht des Landesrechnungshofs wurde die Heizölrechnung beanstandet. Knapp 10.000 Euro sollen die Festspiele dafür aufgewendet haben.

Die Staatsanwaltschaft warte nun auf den Bericht des LKA. Wann dieser fertig sein wird, könne man derzeit noch nicht abschätzen, sagte Mayr. (APA)

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.


Kommentieren


Schlagworte