Tesla-Akku-Kontroverse: Tiroler Spezialunternehmen entsorgt Batterie

Ein Tesla-Wrack hat in Tirol seit Wochen für Unklarheiten gesorgt. Niemand wollte den Akku entsorgen. Jetzt hat sich doch ein Tiroler Spezialunternehmen darum gekümmert.

Teslas Elektroauto Model 3.
© tesla

Walchsee – Nach den Unklarheiten rund um die Entsorgung der Batterie eines ausgebrannten Tesla-Wracks in Tirol hat nun ein Tiroler Ausstatter von Autoverwertern den Lithium-Ionen-Akku für Forschungszwecke übernommen. Die Techniker von Tesla, die für den Ausbau der Batterie angereist waren, hatten nicht die nötige Genehmigung, um die Batterie weiter zu zerlegen, berichtete der ORF Tirol am Freitag.

Die Karosserie wurde inzwischen zur Verschrottung gebracht, der 600 Kilogramm schwere Akku wurde vom Auto getrennt. Weil die Tesla-Techniker anschließend nicht mehr weitergekommen waren, wendeten sie sich in der Not an das Spezialunternehmen SEDA Umwelttechnik in Kössen. Das Unternehmen wird nun laut dem Bericht gemeinsam mit Tesla an künftigen Entsorgungslösungen für die Batterien der Elektroautos arbeiten.

Bei einem Unfall vor sechs Wochen war der Tesla ausgebrannt. Seither stand das Wrack auf dem Parkplatz eines Abschleppunternehmens in Walchsee (Bezirk Kufstein). Es konnte in Österreich kein Entsorger dafür gefunden werden. (APA)

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