Bitcoin sank auf tiefsten Wert seit dem Frühling

Die Kryptowähriung ist zeitweise unter 7000 Dollar abgerutscht. Ende Oktober waren noch Werte über 10.000 Dollar erreicht worden. Bisheriger Höchststand Ende 2017 betrug rund 20.000 Dollar.

(Symbolfoto)
© AFP

Peking – Der Bitcoin setzt am Freitag seinen Sinkflug fort und ist am Mittag zeitweise unter 7.000 Dollar gefallen. Letztmals hatte die Kryptowährung im Mai dieses Jahres so tief notiert. Der Bitcoin hat nun innert zwei Tagen mehr als 1.000 Dollar an Wert verloren.

Am frühen Nachmittag notierte die Digitalwährung auf der europäischen Börse Bitstamp leicht erholt bei knapp 7.100 Dollar, nachdem sie zuvor bis auf 6.929 Dollar gefallen war. Auch weitere Kryptowährungen wie der Ether oder Bitcoin Cash stehen stark unter Druck.

Kursschwenk in Peking als Auslöser

Beobachter verwiesen zur Begründung des jüngsten Abwärtstrends auf eine Ankündigung der chinesischen Notenbank, gegen den Kryptowährungshandel vorzugehen. Ende Oktober hatten positive Äußerungen des chinesischen Präsidenten zur Blockchain-Technologie den Bitcoin noch über 10.000 Dollar steigen lassen.

Sollte der Bitcoin nachhaltig unter die Marke von 7.000 Dollar fallen, dürfte dies die Unsicherheit weiter verstärken, schreibt die deutsche Emden Research am Freitag in einem Kommentar. Viele Anleger versuchten derzeit ihr Hab und Gut in Sicherheit zu bringen: „Die Gefahr einer Abwärtsspirale bleibt damit präsent.“

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Die volatile Kryptowährung hatte in den ersten Monaten des laufenden Jahres teilweise noch unter 4.000 Dollar notiert. Im Frühling hatte sie zu einem neuen Höhenflug angesetzt und war in der Folge bis auf ein Jahreshoch von 13.880 Dollar angestiegen. Seine bisherigen Höchststände hatte der Bitcoin allerdings Ende 2017 mit rund 20.000 Dollar erreicht. (APA, awp, sda)


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